Foto: Ruggiero Scardigno/Shutterstock.com
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Seine Mutter hat sich darüber beschwert, dass ihr 26 Jahre alter Sohn zu viel Toilettenpapier verbraucht – wenig später ist die Situation dann eskaliert. Nun sitzt der Mann hinter Gittern.

Es ist wahrlich nicht die erste Auseinandersetzung, die es in der Corona-Krise um Hygieneartikel gegeben hat – nun wurde aber eine neue Dimension erreicht. Wie „Fox 11“ berichtet, wurde Adrian Yan verhaftet, weil er im Streit um Klopapier auf seine eigene Mutter losgegangen ist.

Polizeibeamte in Saugus im US-Bundesstaat Massachusetts wurden am Montag mitten in der Nacht zu einem Einsatz gerufen. Welche Situation sie da vorgefunden haben, dürfte sie überrascht haben.

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Streitpunkt zwischen Mutter und Sohn war Toilettenpapier – die Frau war der Meinung, der 26-Jährige verbrauche zu viel und entschied sich deswegen dafür, die Rollen vor ihm zu verstecken. Yan ließ sich das aber nicht gefallen und wurde kurzerhand handgreiflich: Er schlug auf seine Mutter ein.

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Wegen des Angriffes wurde der 26-Jährige vorläufig festgenommen und befindet sich in Gewahrsam. Seine Mutter verzichtete darauf, sich vor Ort medizinisch versorgen zu lassen – welche Verletzungen sie bei dem Zwischenfall davongetragen hat, ist nicht bekannt.

In den vergangenen Wochen gab es besonders in Australien immer wieder Zwischenfälle um Klopapier. Erst gerieten zwei Kunden in einem Supermarkt aneinander und kämpften vor laufender Kamera sehr beherzt um die letzten Rollen, dann gingen Räuberbanden mit Messern bewaffnet in Down Under auf Beutezug nach dem aktuell so begehrten Hygieneprodukt.

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Ohne Waffen, damit aber mit übertriebener Hartnäckigkeit hat eine Frau aus Nordrhein-Westfalen darum gekämpft, mehr als eine Packung Toilettenpapier mitnehmen zu dürfen. Die 54-Jährige setzte sich aus Protest auf das Kassenband und versuchte so, das Treiben im Supermarkt zu behindern. Die Polizei musste eingreifen und die Frau in Handschellen abführen.