Falsch geparkt? Bauarbeiter baggern um einen BMW herum

Es ist keine Seltenheit, dass Autofahrer im Halteverbot parken oder den Verkehr behindern. Was in Stettin passiert ist, habt ihr aber so noch nicht gesehen.
BMW Bagger
Foto: Screenshot YouTube/FAZ
BMW Bagger
Foto: Screenshot YouTube/FAZ

Es ist keine Seltenheit, dass Autofahrer im Halteverbot parken oder durch abgestellte Autos sonst wie den Verkehr behindern. Was aber jetzt im polnischen Stettin passiert ist, habt ihr so vermutlich noch nicht gesehen.

Ein schwarzer BMW parkte dort auf einer Fläche, die in Kürze umgebaut werden sollte. Normalerweise würde man wohl erwarten, dass ein Abschleppdienst nachhelfen kann. Doch weit gefehlt. Obwohl Straßenarbeiter und Bagger bereits angerückt waren, um ihren Auftrag auszuführen, blieb der der Mittelklassenwagen einfach stehen.

Das große Problem: Er stand auf einem Privat-Parkplatz und durfte nicht ohne weiteres abgeschleppt werden. Nächstes größeres Problem, was den polnischen Behörden jede Menge Kopfzerbrechen bereitete: Der Halter war nicht zu erreichen.

Eine Polizeisprecherin gab zu Protokoll: „Wir haben verschiedene Kanäle versucht, auch in den sozialen Medien. Der Besitzer hat nicht geantwortet. Im Moment ist keine Bewegung in der Situation. Nur der Bauleiter kann weitere Schritte unternehmen, aber es gibt keinen Platz für einen Abschleppwagen. Es gibt nur eine schmale Lücke für das Auto.“

Alles nicht so einfach. Also entschied die Bauleitung nach längeren Beratungen, trotzdem schon mal loszulegen und ließ einfach zwei Tage um den BMW herum baggern. Ihr glaubt es nicht? Dann schaut euch die kuriosen Bilder selbst an.

Laut Informationen der polnischen Zeitung „Fakt 24“ meldete sich der Fahrzeughalter schließlich zwei Tage später und fuhr den BMW doch noch aus der Baustelle. Er hatte sich demnach im Ausland aufgehalten und hatte offensichtlich auch die Hinweisschilder auf die geplanten Bauarbeiten nicht gesehen.

Was soll man aus dieser Geschichte nun lernen. Parke nicht unbedacht? Eher nein. Checke deine Kommunikationskanäle? Schon eher!

Noch ganz andere Probleme hat dieser „Park-Versuch“ hervorgerufen