Augen zum Himmel: Sternschnuppen-Regen bis zum Wochenende

In dieser August-Woche sind besonders viele Sternschnuppen zu sehen. Wir haben Tipps zu den Perseiden für euch!
Sternschnuppe
Eine Sternschnuppe leuchtet am Nachthimmel. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
Sternschnuppe
Eine Sternschnuppe leuchtet am Nachthimmel. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Wer eine Sternschnuppe sieht, hat einen Wunsch frei. Wer an diesen Spruch glaubt, der sollte in den kommenden Tagen die Augen offen halten, denn die Perseiden sind los. Das heißt: Es sind besonders viele Sternschnuppen am Himmel zu sehen. Experten sprechen in dieser Sternschnuppen-Woche von Perseiden – benannt nach dem Sternenbild Perseus.

Normalerweise sind dann etwa 30 bis 50 Sternschnuppen pro Stunde zu sehen. Allerdings könnte das Mondlicht die Sache in diesem Jahr etwas schwieriger machen. „Ihren theoretischen Höhepunkt erreichen die Perseiden am frühen Morgen des 13. August gegen drei Uhr“, prognostiziert der Sternen-Experte Sven Melchert. Das Timing könnte dabei kaum schlechter sein: Am Morgen des 12. August nämlich ist auch Vollmond – und der befindet sich ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt auch noch in Erdnähe, erscheint daher besonders groß und hell. Melchert vermutet: Man werde dieses Mal wohl nur die besonders hellen Sternschnuppen gut sehen.

Wer möglichst viele Sternschnuppen sehen will, sollte sich nicht auf den Perseiden-Höhepunkt fokussieren, sondern schon früher auf die „Jagd“ gehen. Die besten Voraussetzungen herrschten in der aktuellen Konstellation in der Nacht vom 6. auf den 7. August, als der Monduntergang noch um Mitternacht vonstatten ging. Am 8. August ging der Mond erst gegen 0.30 Uhr unter, am 9. August wird er es um 1.20 Uhr tun und am 10. August um 2.30 Uhr – ehe die Morgendämmerung bereits um 3.30 Uhr beginnt.

Für alle, die erst kurz vor oder gar am Wochenende die Möglichkeit haben, sich den Sternschnuppen-Regen anzuschauen, haben wir einen Tipp: Sucht euch einen möglichst wenig beleuchteten Platz und plant rund 20 Minuten mehr ein. Diese Zeit benötigen eure Augen, um sich an die nächtlichen Lichtverhältnisse zu gewöhnen. Wir drücken die Daumen, dass es zumindest für ein paar Wünsche reicht!

mit dpa