Bus Sri Lanka
Foto Mitroshenkov Ilia/shutterstock (Symbolbild)

Bei einem schweren Busunglück in Sri Lanka sind 14 Menschen getötet worden. Der überfüllte Bus sei im Zentrum des Landes einen Felshang hinabgestürzt, teilte die Polizei am Samstag mit. Der Fahrer und 13 Passagiere seien getötet worden. 30 weitere Menschen seien verletzt worden. Es handele sich um den schlimmsten Verkehrsunfall in Sri Lanka seit 16 Jahren.

Den Angaben zufolge ereignete sich der Unfall, als der Bus auf der Fahrt durch ein bergiges Gebiet in der Region Passara einem sich nähernden Lkw ausweichen wollte. Bilder einer Überwachungskamera deuteten darauf hin, dass der Fahrer vor dem Unfall unachtsam gewesen sei, sagte Polizeisprecher Ajith Rohana. Es sei eine Untersuchung eingeleitet worden.

Laut Polizei handelte es sich um das schwerste Busunglück in Sri Lanka, seit im April 2005 in der Stadt Polgahawela ein Bus mit einem Zug kollidiert war. Damals waren 37 der Buspassagiere getötet worden.

In Sri Lanka gibt es jedes Jahr etwa 3000 Verkehrstote. Die Straßen des südasiatischen Inselstaats gehören damit statistisch zu den gefährlichsten der Welt.

Quelle: AFP