Foto: kongsak sumano/shutterstock
Foto: kongsak sumano/shutterstock

Seit mehr als 20 Jahren bietet Rainer Schimpf aus Deutschland im südafrikanischen Port Elizabeth Tauchsafaris an. Nun wurde ihm seine Leidenschaft fast zum Verhängnis.

Gemeinsam mit seiner Frau Silke hat sich Schimpf auf den „Sardine Run“ spezialisiert. Beim Sardinen-Rennen werden die Vogelschwärme von Walen, Haien und Delfinen eingekesselt. Die hungrigen Meeresbewohner reißen ihre Mäuler auf, um möglichst viele Sardinen zu erwischen.

Tauchspezialist Schimpf machte sich kürzlich mit seiner Safari-Truppe auf den Weg, um das Naturspektakel zu beobachten. Er selbst übernahm dabei die Rolle des Filmers und zeichnete das Spektakel aus kürzester Nähe mit seiner Kamera auf, als plötzlich ein Bartenwal auftauchte. 

Das Säugetier öffnete sein Maul – und verschluckte Schimpf. „Ohne dass mir vorher bewusst war, dass da eine großartige Walaktivität herrscht, habe ich von links plötzlich gespürt, dass was kam und mich gepackt hat“, berichtet der 51-Jährige gegenüber dem „ZDF„. „Ich habe dann auf der Hüfte ein Druck verspürt und in meinem Kopf wusste ich sofort: Okay, das ist ein Wal und der hat mich jetzt.“

Festgehalten wurde die Szene von einem Fotografen, der nur unweit des Geschehens auf einem Boot weilte. Dabei entstanden spektakuläre Aufnahmen, die zeigen, wie der Tauchguide vom Wal in seiner Mundhöhle gefangen gehalten wird. 

Der 51-Jährige weiter: „In dem Moment, wo es passiert ist, war es für mich einfach nur dunkel und in meinem Kopf ging einfach nur vor: Luft anhalten, weil ich nicht wusste, was jetzt passiert, was jetzt als nächstes kommt.“ Schimpfs Glück: Menschen sind für Wale zu groß. Aufgrund der für Wale ungewohnten Masse in der Mundhöhle spuckte der Säuger den Deutschen wieder aus.

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