Softwarefehler: dm-Filialen bundesweit betroffen – Läden dicht

Die Drogeriekette dm war am Dienstag (14. Juni) von einem Softwareausfall ihrer Kassen betroffen. Etliche Filialen mussten kurzzeitig schließen.
Drogeriemarktunternehmen dm
Eine Person geht in einer Filiale der Drogeriemarktkette dm mit einem Einkaufskorb am Kassenbereich vorbei. Foto: Uli Deck/dpa
Drogeriemarktunternehmen dm
Eine Person geht in einer Filiale der Drogeriemarktkette dm mit einem Einkaufskorb am Kassenbereich vorbei. Foto: Uli Deck/dpa

Nachdem wochenlang Probleme beim Bezahlen mit der EC-Karte das Einkaufen im Drogeriemarkt erschwerten, traten heute vielerorts noch viel größere Probleme bei Filialen der dm-Märkte in Deutschland auf. So mussten etliche Geschäfte der beliebten Drogeriekette am Dienstag (14. Juni) für einige Zeit schließen.

Der Grund waren Probleme mit den Kassen. So konnte in vielen Läden nicht mal mehr bar bezahlt werden, schreibt „Bild“. Schilder mit der Aufschrift „Liebe Kundinnen, liebe Kunden, aufgrund eines Kassenausfalls und die Tatsache, dass wir Ihre Einkäufe nicht abkassieren können, können wir unsere Filiale derzeit nicht öffnen! Die Fachabteilung arbeitet mit Hochdruck an einer Lösung! Wir bitten um Ihr Verständnis“, standen vor verschlossenen Türen.

Auf Anfrage erklärte Christoph Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung bei dm, am Mittag: „Zurzeit gibt es aufgrund eines Softwarefehlers in einer Reihe von dm-Märkten Probleme mit den Kassen. Wir haben die Ursache gefunden und gehen davon aus, dass wir in den nächsten Minuten bundesweit wieder überall unsere Kundinnen und Kunden wie gewohnt bedienen können.“

>> DM erhält Negativpreis: Gender-Skandal um beliebte Drogeriekette <<

Inzwischen sollen einige Märkte bereits wieder geöffnet haben. Besorgniserregend sind die Probleme dennoch.