In der italienischen Hauptstadt Rom sind kurz nach Mitternacht hunderte Vögel während des Silvester-Feuerwerks gestorben und in der Nähe vom Roma Termini, dem Hauptbahnhof Roms, tot vom Himmel gefallen. In den Sozialen Medien wurden zahlreiche Videos und Fotos von dem Vorfall gepostet.

Es ist nicht ganz klar, woran die Vögel starben. Es wird vermutet, dass das Feuerwerk um Mitternacht, das eigentlich verboten war, bei den Vögeln Herzinfarkte ausgelöst haben könnte.

Zahlreiche Fotos aus der bekannten Via Cavour, auf der sich der Vorfall abspielte, landeten in den Sozialen Medien wie Instagram und Twitter. Die italienische Tageszeitung „Corriere della Sera“ postete folgendes Foto auf Instagram:

 

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Andere Vermutungen besagen, dass die Vögel in Panik vor den aufsteigenden Feuerwerkskörpern orientierungslos in Hochspannungsleitungen und Fenster geflogen sein könnten und danach tot auf der Straße und den Gehwegen landeten.

Bei den Vögeln soll es sich um Stare handeln. Hier ein weiteres Foto, das auf Twitter kursierte:

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Hier könnt ihr euch ein Video anschauen, das auf YouTube hochgeladen wurde:

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Dabei waren Feuerwerke zu Neujahr in Rom eigentlich verboten. Die italienische Hauptstadt hatte kurzfristig am Mittwochabend ein Feuerwerksverbot, das bis zum 6. Januar 2021 gilt, ausgesprochen. Bürgermeisterin Virginia Raggi hatte angekündigt, dass Personen 500 Euro Strafe drohen, wenn sie gegen das Knaller-Verbot verstoßen. Die Polizei sollte kontrollieren.

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Italien ist seit Donnerstag wegen der Corona-Pandemie für mehrere Tage wieder eine Rote Zone mit starken Ausgangsbeschränkungen. Zwischen 22.00 Uhr am Silvesterabend und 7.00 Uhr am Neujahrsmorgen herrschte für die 60 Millionen Bürger und Bürgerinnen sogar Ausgangsverbot – mit nur wenigen Ausnahmen. Partys hatte die Regierung ebenso wie Feuerwerk verboten. Höchstens zwei erwachsene Gäste aus einem anderen Haushalt durften zum Silvester-Essen mit am Tisch sitzen.