Niamey Sandsturm Niger
Foto: Screenshot Twitter

Ein beeindruckendes Naturschauspiel, das man aus Deutschland in dieser Form nicht kennt! Aufnahmen eines Sandsturms in Niamey, der Hauptstadt des Niger, faszinieren aktuell die User in den sozialen Netzwerken.

„Das sieht aus wie in einem Hollywood-Film“, „das ist unglaublich“ oder „so sieht also die Apokalypse aus“ – die User halten sich mit ihren Reaktionen auf den Sandstorm in Niamey nicht zurück.

Was sich am Montag in Nigers Hauptstadt ereignet hat, beeindruckt viele. Gegen 14 Uhr nahm der Himmel über Niamey innerhalb kürzester Zeit viele verschiedene Farben an – nur nicht die üblichen. Das Spektakel in Bildern:

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Wie die französische Zeitung „L’Obs“ berichtet, musste aufgrund des Sandsturms sogar der Flugverkehr in Niamey für einige Zeit eingestellt werden – die Bedingungen aufgrund des Naturspektakels waren schlichtweg zu gefährlich.

Einige Minuten zog der Sturm über die Stadt, die sich in unmittelbarer Nähe zu den Nachbarländern Algerien und Mali befindet, hinweg. Ganz dunkel, bräunlich oder doch rot – die Farbpalette des Himmels hatte es in sich:

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In Ländern, in denen Wüstenklima herrscht, kommt es immer wieder zu solchen Stürmen. Durch Gewitter herrscht eine hohe Windgeschwindigkeit, dadurch wird der Sand in die Luft gewirbelt.

Schön anzusehen ist das Naturspektakel zweifelsohne, das Ganze ist aber nicht ungefährlich. Gerade bei den Ausmaßen wie bei einem solchen Sandsturm kann der Staub in der Luft gesundheitsschädlich sein.

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Es blieb zudem am Montag nicht nur bei dem Sandsturm, denn darauf folgte sinnflutartiger Niederschlag. Auch der hatte es in Niamey leider in sich, sodass es zu Überflutungen gekommen ist.

Zu diesen extremen Wetterbedingungen kommt es in Westafrika besonders zwischen Januar und April, darüber hinaus gibt es im Mai immer wieder Ausläufer. An einen normalen Alltag war da in der Hauptstadt erst einmal nicht zu denken.

In Niamey leben rund eine Million Menschen. Der Niger zählt zu den ärmsten Ländern der Welt, darüber hinaus warnt das Auswärtige Amt nicht nur wegen der Corona-Krise vor Reisen in das Land. Auch die Sicherheitslage ist aufgrund vieler Terroranschläge und Entführungen in den vergangenen Jahren angespannt.