Foto: Kzenon/Shutterstock.com (Symbolbild)
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Diese Wurst hatte in einer Metzgerei in Bischofswerda nichts zu suchen! Mit heruntergelassener Hose soll ein Rentner vor dem Verkaufstresen einer Fleischerei gestanden und sich vor den Augen zweier Mädchen entblößt haben. Jetzt wurde er verurteilt.

„Ich merkte beim Fleischer, dass der Reißverschluss kaputt ist. Da war eben die Hose auf. Aber ich hielt den Einkaufsbeutel davor“, erklärte der Mann laut „TAG24“ im Amtsgericht Bautzen. Die 13 und 14 Jahre alten Mädchen, die zum Tatzeitpunkt ebenfalls in der Metzgerei waren, hätten da „etwas falsch verstanden“.

Glauben wollte der Richter den Aussagen des 65-Jährigen allerdings nicht. Auch, weil eine der Schülerinnen bei der Polizei aussagte, dass der Rentner so lange an seiner Hose herumgefummelt habe, „bis sein Geschlechtsteil draußen hing.“ Hinzu kam, dass die Wurstverkäuferin erklärte, dass der Mann absichtlich Waren verlangt hätte, die weit vorn im Tresen lagen. So habe sie sich extra weit vorbeugen müssen.

Dass der Rentner in der Gegend kein Unbekannter war, belastete den Angeklagten zusätzlich. In einer benachbarten Bäckerei habe es ähnliche Vorfälle gegeben, so die Polizei, und auch eine Kassiererin im Supermarkt gab an, dass „beim Bezahlen ein Foto mit seinem Penis“ im Portemonnaie zu sehen gewesen sei. Das sei allerdings nur ein „Juxbild“ gewesen, so der Renter, welches er nun nicht mehr habe.

Erst als ihm offenbar bewusst wurde, dass die Beweislast zu erdrückend ist, gab er ein Geständnis ab und entschuldigte sich. Der Richter verurteilte ihn daraufhin zu sieben Monate Haft auf Bewährung. Zusätzlich wird ihm ein Bewährungshelfer zur Seite gestellt, damit sich solche Vorfälle nicht wiederholen.

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