Foto: dpa
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Australische Wildhüter haben nahe der kleinen Ortschaft Humpty Doo im Norden des Landes eine dreiäugige Schlange entdeckt. „Es ist erstaunlich, dass das Tier so lange mit der Fehlbildung in der Wildnis überlebt hat“, sagte Wildhüter Ray Chatto der Zeitung „Northern Territory News“ vom Freitag.

Der 40 Zentimeter lange Rautenpython war nach Angaben der Wildhüter etwa drei Monate alt, als er im März auf einer Straße gefunden wurde. Das von den Rangern „Monthy Python“ getaufte Tier starb jetzt nach einem Monat in Gefangenschaft.

Wie die zuständige Nationalparkverwaltung auf Facebook erklärte, sind Missbildungen bei Reptilien keine Seltenheit. Röntgenuntersuchung zeigten, dass alle drei Augen von „Monty Python“ voll funktionsfähig waren.

Wissenschaftler hatten den Schädel des Reptils geröntgt und dabei gesehen, dass es nicht zwei separate Köpfe hatte. „Es schien eher so, als handele es sich um einen Schädel mit einer zusätzlichen Augenhöhle“, hieß es in einer Mitteilung. Demnach entwickelte sich das dritte Auge wohl im embryonalen Stadium. Unwahrscheinlich sei, dass Umwelteinflüsse das Phänomen hervorgerufen hätten.

Die Parkbehörde hatte die Fotos am Mittwoch veröffentlicht und dazu geschrieben: „Die dreiäugige Schlange warnt: Die Trockenheit kommt!“ – in Anspielung an die Figur des Dreiäugigen Rabens in der TV-Erfolgsserie „Game of Thrones“ und den geflügelten Satz „Winter is coming“ (in der deutschen Version: „Der Winter naht“).

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(AFP/dpa)