Foto: Screenshot Facebook
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Eine 35 Jahre alte Frau im Leipziger Stadtteil Lößnig hat unter der Dusche ihren Goldring verloren. Da ihr das gute Stück am Herzen lag, schob sie ihre Hand in den Duschabfluss hinein. Dann blieb sie stecken. Die Feuerwehr musste helfen.

Die Leipziger Feuerwehr nannte es einen „nicht ganz alltäglichen“ Einsatz: Mitarbeiter der Leipziger Südwache rückten aus, um eine Frau aus ihrer Dusche zu befreien. Am Ende mussten die Feuerwehrleute den Siphon ausbauen und brachten die Frau gemeinsam mit dem Fremdkörper in die Notaufnahme der Universitätsklinik Leipzig. Wie die Feuerwehr Leipzig auf Facebook mitteilte, wurde die Duschtasse dabei leider beschädigt, die Patientin sei aber wohlauf.

Die Frau hatte unter der Dusche ihren Goldring verloren und wollte ihn eigenhändig wieder aus dem Abfluss fischen, doch das ging gründlich schief. Die Frau erlitt einen Blutstau im Arm. Auch Versuche, die Hand mit Zugabe von Seife zu befreien, schlugen fehl. Da die Schmerzen der Frau immer schlimmer wurden, blieb den Feuerwehrleuten nur der Ausbau des Siphons. In der Notaufnahme wurde sie operiert und dabei von dem Rohr um ihren Arm befreit.

Das Schlimmste für die Frau, neben all der medizinischen Unannehmlichkeiten: Diese Geschichte hat kein Happy End. Den Ring fand sie nicht wieder.

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