Sie hat wochenlang ihre eigenen vier Wände nicht verlassen dürfen – als das wieder erlaubt war, ist Olesia Suspitsina tödlich verunglückt. Sie ist aus rund 35 Metern in den Tod gestürzt, als sie das Ende des Lockdown feiern wollte.

Wie die lokale Nachrichtenseite „News 1“ berichtet, hat die 31-Jährige, als die Nachricht des Lockdown-Ende die Runde machte, sofort gesagt, sie wolle die wieder gewonnene Freiheit nach den wochenlangen Corona-Einschränkungen bei einer Wanderung genießen.

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Als Touristen-Führerin war Suspitsina natürlich gerne in der Natur und machte sich direkt mit einer Freundin auf den Weg zum Falez Park, der in der türkischen Großstadt Antalya gelegen ist.

Um ihren ersten Ausflug nach einigen Wochen der Isolation auch festzuhalten, stieg die gebürtige Kasachin auf eine Klippe – dort wollte sie aus rund 35 Metern Höhe einen Schnappschuss von sich und dem Panorama machen.

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Dann kam es aber zum Unglück: Weil sie offenbar auf Gras ausrutschte, verlor sie auf der Klippe die Kontrolle und stürzte hinunter. Ihre Freundin setzte nach dem Sturz sofort einen Notruf ab.

Allerdings kam jede Hilfe zu spät: Die Beamten vor Ort konnten nur noch den Tod von Suspitsina feststellen – ihre Leiche wurde von den Rettungskräften aus dem Wasser gezogen.

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Die türkische Polizei hat daraufhin zwar die Ermittlungen aufgenommen, wertet das Tod der Frau allerdings als Unfall. Unter anderem wurde auch die Freundin der Verstorbenen verhört.

Auf ihrem Facebook-Profil postete Suspitsina immer wieder Fotos von sich selbst in der Natur. Einen letzten Post gab es von ihr am vergangenen Sonntag, also kurz vor ihrem Tod – der Inhalt wurde aber mittlerweile, vermutlich durch Familie und Freunde veranlasst, gelöscht.

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Dennoch nutzen nicht nur Freunde, sondern auch andere, die vom Unglück erfahren haben, auf ihrem Facebook-Profil die Möglichkeit, ihr Beileid auszusprechen und dem Opfer zu kondolieren. Dem schließen wir uns natürlich an und wünschen Supspitsinas Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft!