Foto: Sarayut Hyongsit / shutterstock.com
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Ein bewegtes Leben hat Meena Kumari-Sharma bereits hinter sich. Die 41-Jährige überlebte den Terroranschlag vom 11. September 2001 und fünf Jahre zuvor einen Bombenanschlag in Manchester. Ihr Leben soll aber weitergehen und dafür will die Mutter nun auch den Blutkrebs besiegen.

Es gibt wohl nur wenige Menschen, die eine solche Lebensgeschichte teilen: Kumari-Sharma erlebte die zwei verheerende Anschläge der jüngeren Geschichte. Sie hatte Glück im Unglück – sie überlebte.

Als Teenager arbeitete sie in einem Laden in der Innenstadt von Manchester, als die irische Terror-Organisation IRA rund 1500 Kilogramm Sprengstoff inmitten der Stadt im Nordwesten Englands zündete. Obwohl es noch rechtzeitig eine Warnung gab und viele Menschen evakuiert werden konnten, gleicht es einem Wunder, dass es keine Tote bei dem Anschlag gab. Auch Sharma, mittendrin bei diesem Anschlag, überlebte.

Fünf Jahre später hatte sie ebenfalls einen großen Schutzengel bei sich, als sich die heute 41-Jährige am 11. September 2001 am World Trade Center befand. „Ich hatte so ein Glück, beide Anschläge überlebt zu haben“, sagt Sharma der „Sun„.“Natürlich gibt es aber auch einen Grund dafür – irgendwer oder irgendwas will, dass ich auf der Welt bleibe.“

Dessen Unterstützung braucht die Britin nun ein weiteres Mal. Sharma ist an Leukämie erkrankt, konnte aber bisher noch nicht mit Stammzellen behandelt werden, weil die Behandlung gegen den Krebs noch nicht weit genug fortgeschritten war. Nun könnte die Behandlung aber durchgeführt werden, händeringend sucht ihre Familie nun nach einem passenden Spender.

Aktuell wird sie in Leicester behandelt, konnte aufgrund ihres schlechten Zustandes ihre Kinder seit Weihnachten nicht mehr sehen.“Ich will, dass ich mich erhole, um meine Kinder aufwachsen sehen zu können“, erklärt die 41-Jährige. Ihre Familienmitglieder sind leider keine passenden Spender. Sollte sich zeitnah keine Übereinstimmung finden, verliert Sharma voraussichtlich den dritten großen Kampf ihres Lebens. Unter dem Hashtag #MatchForMeena wird die Suche unterstützt – man kann nur hoffen, dass die Suche erfolgreich ist.

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