Eine Untersuchung zum Tod einer 17-jährigen Britin hat ergeben, dass sie eine Minute vor dem Unfall auf WhatsApp und Snapchat unterwegs war. Sie fuhr mit ihrem Suzuki in den Gegenverkehr und stieß in einen Lkw. Die Teenagerin verstarb noch an der Unfallstelle.

Wie die „Daily Mail“ berichtet, wurden auf den beiden Apps eingehende und eigens verschickte Nachrichten auf dem Smartphone von Georgia Walton nachvollzogen. David James, zuständiger Gerichtsmediziner in dem Fall, erklärte: „Meiner Meinung nach war Georgia abgelenkt. Ich weiß, dass wir das nicht zu 100 Prozent aufklären können, aber das brauche ich nicht – ich kann es mir nämlich nicht anders erklären.“

„Es gibt keine Hinweise, die für einen Defekt sprechen, nichts, was für einen Kontrollverlust bei der Fahrerin oder fehlende Erfahrung spricht“, sagt James. Der Unfall ereignete sich nahe der walisischen Grenze im Nordwesten Englands. Bei dem Aufprall wurde Waltons Auto stark beschädigt und kam auf einem Rasenstück neben der Fahrbahn zum Anhalten. Ersthelfer, darunter auch der Fahrer des Lkw, versorgten die Teenagerin und verständigten den Notruf.

Polizei und die Notärzte konnten aber nur noch den Tod des Mädchens feststellen. Die Untersuchung an der Leiche ergab, dass die Teenagerin an verschiedenen Verletzungen erlag. Ihr Smartphone wurde erst drei Wochen nach dem Unfall nahe des Unglücksortes gefunden – nicht von Ermittlern, sondern von Waltons Eltern.

Keine News mehr verpassen: Folgt uns jetzt bei Facebook!