Foto: Screenshot YouTube
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So etwas hatte auch Professor Hung Chi-ting, Arzt im Fooyin University Hospital in Taiwan, noch nie gesehen. Eine Patientin klagte über Schmerzen im Auge und der Grund war schnell gefunden. Sie hatte vier Schmalbienen im Tränensack.

Wie die „Scottish Sun“ berichtet, sind dem Arzt bei der Untersuchung zunächt die Beine der Insekten aufgefallen. Anschließend habe er unter einem Mikroskop insgesamt vier noch lebende Schmalbienen aus dem Tränensack der Patientin gezogen. Doch wie sind die Tiere dorthin gekommen?

Die Frau aus Kaohsiung hatte dafür nur eine Erklärung. „Wir besuchten das Grab eines Verwandten, pflegten es auf und ich bin die Hocke gegangen, um Unkraut zu entfernen. Ich fühlte Wind in mein Gesicht wehen und dann bemerkte ich etwas in meinem Auge. Ich dachte es sei Sand oder Dreck.“ Anschließend habe sie ihr Auge mit Wasser ausgespült, in der Nacht aber einen stechenden Schmerz verspürt. „Ich bin in Tränen ausgebrochen.“

Ihre Geschichte passt zur Aussage von Professor Hung Chi-ting. Dieser erklärte: „Schmalbienen nisten in der Nähe von Gräbern und umgestürzten Bäumen. Sie sind beim Wandern in den Bergen sehr leicht zu finden.“ Nur im Auge, da haben sie ganz sicher nichts zu suchen.

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