Schönheit ist nicht alles im Leben, da dürfte die eigene Sicherheit dann doch vorgehen. Ein junge Dame in Gronau sieht das aber offensichtlich nicht so. Sie hat sich am Donnerstagmorgen im Auto geschminkt, ist auf die Gegenfahrbahn geraten und hat sich dann aus dem Staub gemacht.

Ein 57 Jahre alter Mann musste deshalb zu einem Ausweichmanöver ansetzen und beschädigte ein parkendes Fahrzeug. Seinen Angaben zufolge handelte es sich bei dem entgegenkommenden Auto um einen blauen Kleinwagen, der von einer jungen Frau mit braunen Haaren im Alter von 20 bis 25 Jahren gesteuert wurde.

Schon seit langem sind Beauty-Sessions während der Fahrt ein gefährliches Phänomen. Doch zunächst einmal konzentriert sich die Polizei auf das Unterbinden der Handynutzung am Steuer. Zuletzt wurde besondes auf Vergehen dieser Art geachtet, am Donnerstag mit der bundesweiten Verkehrsaktion „Sicher. Mobil. Leben.“. Allein in den ersten Stunden wurden fast 3.100 Handysünder erwischt.

Übrigens: Wer beim Fahren auf sein Handy statt auf die Straße guckt, agiert, als würde er mit 0,8 bis 1,0 Promille Alkohol im Blut fahren. Tippend am Lenkrad legt man meterlange Wege blind zurück und reagiert verzögert. Manche Infokampagne fasst es so zusammen: Tippen tötet. Beim Schminken sieht es vermutlich nicht viel besser aus.

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(mit dpa-Material)