Sie schläft schlecht, kann nicht lange stehen und hatte Angst, ihr kleinen Sohn beim Stillen zu ersticken: Für Fiona Hornby aus Bolton bei Manchester sind ihre großen Brüste eine einzige Qual. Das Schlimme ist: Sie hören einfach nicht auf zu wachsen.

Wie die britische Tageszeitung „Daily Mail“ berichtet, trägt die 25-Jährige mittlerweile Körbchengröße J, schon in der Grundschule habe sie ein C-Körbchen gebraucht. Heute sagt sie: „Meine großen Brüste haben mein Leben ruiniert.“ Sie könne kaum noch Kleidung finden, beim Abwasch müsse sie Pausen machen und schon nach fünf Minuten Stehen habe sie unerträgliche Rückenschmerzen. An Sport sei überhaupt nicht mehr zu denken.

Was der Mutter eines heute zehn Monate alten Kindes besonders leid tut: Sie konnte ihren Sohn nicht stillen. „Ich war nicht in der Lage ihm die Brust zu geben. Ich hatte Angst, ich würde ihn ersticken. Ich konnte ihn nicht richtig halten, während ich gleichzeitig meine Brüste hielt. Ich konnte nicht einmal sein Gesicht sehen.“

Seit 2013 hofft sie, dass Ärzte ihr helfen können, doch es sei immer wieder dasselbe. Ihre Krankenkasse wolle nicht für die Kosten einer Brustverkleinerung aufkommen – und das, obwohl ihr 2015 Makromastie, also fortwährendes Brustwachstum, bescheinigt wurde.

Entsprechend versucht Hornby nun, über eine Spendenkampagne die ihr noch fehlenden 5500 Pfund (knapp 6400 Euro) aufzutreiben. Dieser Weg sei ihr zwar unangenehmn, doch anders bekomme sie das Geld einfach nicht zusammen.

Sollte es mit einer Brustverkleinerung klappen, hoffe sie, endlich ein normales Leben führen zu können. Ein Leben ohne Schmerz und Schamgefühl.

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