Foto: Bonita R. Cheshier/Shutterstock.com (Symbolbild)
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Die gute Nachricht vorweg: Nein, es sind noch keine Fälle bekannt, in denen sich Menschen mit der sogenannten Zombie-Krankheit infiziert haben. Doch Wissenschaftler warnen, dass es irgendwann vielleicht so weit sein könnte.

Aber was hat es überhaupt auf sich mit dieser ominösen Krankheit, der „Chronic Wasting Desease“, kurz CWD? Es handelt sich um eine Nervenkrankheit, die zur gleichen Familie gehört wie der Rinderwahnsinn, sich aktuell unter freilebenden Tieren wie ein Lauffeuer verbreitet und immer mit dem Tod endet. Besonders betroffen sind Elche, Hirsche und Rehe.

Der Zusatz „Zombie“ lässt sich auf die Symptome der tödlichen Erkrankung zurückführen. Befallene Tiere scheinen nämlich zu solchen Zombies zu mutieren. Sie verlieren enorm an Gewicht, taumeln umher und haben Koordinationsprobleme. Außerdem kommt es zu Speichelfluss und Teilnahmslosigkeit, wie die Behörden erklären.

Schlimm: Behandlungen oder Impfstoffe gegen CWD gibt es nicht. Und: Eine Studie und Versuche mit Affen haben ergeben, dass die Gefahr einer Ansteckung für Menschen eben nicht ausgeschlossen werden kann, teilt das „Center for Disease Control and Prevention“ mit. Daher sollte man unbedingt darauf achten, kein Fleisch von kranken oder tot im Wald gefundenen Tieren zu verspeisen.

Auch der US-Wissenschaftler Michael Osterholm von der Universität Minnesota macht nur wenig Hoffnung. Er sagte gegenüber „USA Today„: „Es ist wahrscheinlich, dass CWD in den nächsten Jahren bei Menschen vorkommen wird.“ Wirklich gute Nachrichten klingen anders.

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