Der Discounter Aldi hat in seinem aktuellen Werbeprospekt Bezug zum Vatertag genommen. Diverse Schnäpse und Bier werden zum Schnäppchen-Preis angeboten. „Vatertags-Vielfalt“ nennt Aldi das und betont: „Dauerhaft im Sortiment!“, schreibt dann aber dazu: „Am 30.5. ist Vatertag!“ – das gefällt nicht allen.

Landauf, landab wird der Vatertag gemeinhin mit viel Alkohol begossen. Bollerwagentouren, Planwagentouren – wo immer die Väter oder solche, die es nicht sind, sich auch herumtreiben, wird ordentlich gebechert. Genau das ist der springende Punkt, an dem die Kritiker ansetzen.

„Der Shitstorm wird sich nicht vermeiden lassen, aber was für eine Gesellschaft soll das eigentlich darstellen? Verantwortungslose Väter, die sich mit billigen Spirituosen abfüllen und sturzbetrunken in der Gegend rumwackeln?“, schreibt ein Kunde auf der offiziellen Facebook-Seite des Discounters.

Doch die Kritik an dem besonderen Angebot geht sogar noch weiter: „Soll das männlich sein? Als Vater wehre ich mich gegen solche dümmlichen Klischees! Jeder hasst diese Männergruppen, die mit dem Bollerwagen umherziehen und häufig Leute bepöbeln. Ich verstehe nicht, wie ihr für sowas noch doppelseitig Werbung machen könnt! Widerlich!“

So reagierte Aldi:

Allerdings hat nicht nur der Discounter Ärger wegen seiner Werbung, sondern auch die Supermarkt-Kette Edeka. Zum Muttertag hatte der Konzern einen Spot veröffentlicht, der mit den Worten endet: „Danke Mama, dass Du nicht Papa bist“. Und analog dazu folgte nun vor dem Vatertag der Clip mit den Worten: „Danke Papa, dass Du nicht Mama bist“.

Wir meinen: Am besten lässt man sowohl vor dem Mutter- als auch vor dem Vatertag einfach die Finger von jeglicher Werbung.

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