Foto: Shutterstock / Fresnel
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Kein alltäglicher Einsatz für die Thüringer Polizei: Am Wochenende musste ein Streifenwagen ausrücken, weil eine Frau während eines Schäferstündchens ans Bett gefesselt worden war.

Mit einem humorvollen Facebook-Post berichteten die Beamten von ihrem Einsatz in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Demnach war um kurz vor Mitternacht ein Notruf einer hilflosen Person in der Landeseinsatzzentrale eingegangen.

Die Situation, in der der Anrufer steckte, war allerdings pikanter als zunächst gedacht. Denn er teilte dem Beamten mit, dass er gerade „beim Sex mit einer drallen Blondine“ war. Doch es war kein gewöhnliches Liebesspiel, denn er hatte seine Partnerin dafür ans Bett gefesselt.

Das Problem: Der Schlüssel war nicht mehr zu finden. Im Überschwang der Lust hatte die Gespielin den Schlüssel ausgespuckt – und der war daraufhin unauffindbar.

Die Polizei konnte den Mann als Freund und Helfer aber schnell beruhigen und sicherte ihm Hilfe zu. Einzige Bedingung: „Wir baten ihn allerdings, die Kollegen nicht mit ins Liebesspiel einzubinden.“

Am „Unfallort“ angekommen, befreiten die Beamten die Frau, die ebenso wie ihr Partner ordentlich alkoholisiert war. „Und so endete die Befreiungsaktion für alle Beteiligten mit dem Prädikat ‚befriedigend'“, schreibt die Polizei Thüringen abschließend.