Panda rot Tierpark Zoo Berlin
Foto: Tierpark Berlin

Heimlich, still und leise ist im Tierpark Berlin Nachwuchs bei den Kleinen Pandas geboren worden – erstmals nach neun Jahren. Knapp zwei Monate nach der Geburt wurde dies nun bekanntgegeben, kein Vergleich also zum Rummel um die Panda-Babys Pit und Paule aus dem Zoo.

Bereits am 6. Juni hätten Pfleger entdeckt, dass die erst seit Februar in Berlin lebende Panda-Dame Shine ein Jungtier zur Welt gebracht hat. Dabei waren sie und ihr Partner Joel noch gar nicht so lange in Deutschland: Erst im Februar kamen die beiden aus dem indischen Padmaja Naidu Himalayan Zoological Park in Darjeeling in die Hauptstadt. Umso wertvoller sei der Nachwuchs nun für die Erhaltung der Art, heißt es in einer Pressemitteilung.

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Mit den Großen Pandas wie Pit und Paule sind Kleine Pandas übrigens nicht direkt verwandt. Sie zähen nämlich zu den Katzenbären. Gemeinsam ist allerdings die Vorliebe für Bambus. Wie die Umweltstiftung WWF in ihrem Online-Artenlexikon erklärt, bedeutet die chinesische Bezeichnung der Tiere auf Deutsch „Feuerfuchs“: ein Hinweis auf das vorwiegend glänzend rote Fell. In der Natur werden weniger als 10.000 Exemplare des Tieres vermutet.

Bei dem neuen Bewohner handelt es sich um das insgesamt zehnte Panda-Jungtier, das im Tierpark Berlin aufwächst. Die Phase, in der es blind und hilflos ist – sie dauert etwa fünf Wochen –, hat der kleine Rotschopf bereits überwunden und ist inzwischen so groß wie ein Meerschweinchen.

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Etwa drei Monate verharren Kleine Pandas nach ihrer Geburt in ihrer Wurfhöhle. Neugierige Besucher müssen sich also noch bis in den September herein gedulden, bis sie den neuesten Bewohner des Tierparks Berlin auf der Außenanlage beobachten dürfen.

 

Quelle: mit Agenturmaterial (dpa)