Foto: Shutterstock/sfam_photo
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Nach dem Tod einer 13-jährigen Schülerin auf einer Klassenfahrt in London ermittelt die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach nach eigenen Angaben gegen Aufsichtspersonen.

Mitschüler sollen bei dem Aufenthalt darauf hingewiesen haben, dass es dem zuckerkranken Mädchen nicht gut gehe. Lehrer oder andere Aufsichtspersonen sollen sich zu spät um die Schülerin gekümmert haben.

„Das ist der Vorwurf der letztlich erhoben worden ist. Inwieweit das zutrifft und wie sich der Sachverhalt tatsächlich gestaltet, ist Gegenstand der Ermittlungen“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Jan Steils am Dienstag.

Die 13-Jährige starb nach Informationen der „Rheinischen Post“ im Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Der Vater des Mädchen erstattete nach Angaben der Staatsanwaltschaft am 23. August Anzeige. „bild.de“ hatte zuerst über die Ermittlungen berichtet.

Nach Informationen der „Rheinischen Post“ soll sich das Mädchen am Tag der Ankunft in London nach dem Mittagessen mehrfach übergeben haben.

Selbst als eine Lehrerin am nächsten Morgen davon erfuhr, soll niemand von den Lehrpersonen nach dem Mädchen geschaut haben, so der Vorwurf. Erst am Vormittag des folgenden Tages soll ein Rettungswagen gerufen worden sein, der das Mädchen ins Krankenhaus brachte.

Quelle: dpa