Foto: Instagram / dirtyyhippie_
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Ob das noch gesund ist? Hannah Tittensor aus der nordirischen Hauptstadt Belfast ist süchtig nach Bräune. Mit diversen Mitteln und regelmäßigen Besuchen im Solarium hilft sie ihrer Haut dabei auf die Sprünge – und riskiert ihre Gesundheit.

„Andere Mädchen sagen, dass sie nicht ohne künstliche Nägel leben können und ich kann eben nicht ohne Bräune leben. Sie macht mich schlicht und einfach glücklich“, sagte Tittensor der Zeitung „The Sun„. Ihre Sucht reiche bis ins Teenager-Alter zurück.

 
 
 
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Ein Beitrag geteilt von Hannah Winifred Tittensor (@dirtyyhippie_) am Nov 23, 2014 um 4:23 PST

Zunächst habe die inzwischen 22-Jährige mit Selbstbräunern experimentiert. Das sei aber nicht wirklich zufriedenstellend gewesen: „Als ich jünger war, habe ich immer Fake-Bräune getragen und ich hasste es, weil es abwaschbar und nicht einheitlich war und noch dazu stank.“

Ihre Liebe zur Bräune erlebte schließlich im Sommer 2015 während eines Türkei-Urlaubs den Durchbruch. Nachdem sie dort merkte, was die Sonne mit ihrer Haut machte, begann sie in der Heimat, Sonnenstudios zu besuchen. Mittlerweile geht Tittensor dreimal die Woche ins Studio. Ihr Freund Ben akzeptiert ihre Leidenschaft, auch er ist süchtig nach brauner Haut.

Aber weil auch das Sonnenstudio irgendwann nicht mehr genug war, kam das Paar über Tittensors Bruder zu illegalen Bräunungsspritzen. Diese enthalten das Hormon Melanotan, das den Melaninspiegel der Haut verändert, die so schneller braun wird. Doch der Wirkstoff hat unangenehme Nebenwirkungen, wie die Studentin verrät: „In den ersten paar Tagen fühlt man sich schlapp und krank und der Appetit wird unterdrückt.“ Dass sich das Risiko auf Hautkrebs durch die Spritzen drastisch erhöht, verdrängt sie gekonnt: „Niemand in meiner Familie hat Krebs. Ich glaube Krebs ist eher genetisch bedingt, also mache ich mir keine Sorgen.“

Diese bereiten ihr eher ihre Mitmenschen. Denn Tittensor wird öffentlich angefeindet und oft mit Martina Big verglichen. Im Gegensatz zu der 30-Jährigen möchte sie aber nicht als dunkelhäutige Person angesehen werden.

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