„Russische Soldaten kastrieren!“ Krankenhaus-Leiter verliert vor laufender Kamera die Nerven

Ein ukrainischer Krankenhaus-Leiter hat angekündigt, russische Soldaten zu kastrieren und sie als Kakerlaken bezeichnet. Wenig später muss er sich erklären.

Im Ukraine-Krieg geht es heiß her. Gerade auf der ukrainischen Seite ist nach mittlerweile mehr als einem Monat des Dauerbeschusses verständlich, dass die Nerven blank liegen. Aber alles sollte man dann doch nicht sagen. So erklärte ein Mediziner in einem TV-Interview, er habe die Anweisung gegeben, russische Soldaten zu kastrieren.

Gennadiy Druzenko entschloss sich schnell, seinem Land zu helfen, als am 24. Februar die russischen Truppen in der Ukraine einmarschierten. Seitdem ist er verantwortlich für ein Not-Krankenhaus das errichtet wurde, um den Verwundeten im Krieg zu helfen und die Infrastruktur zumindest beim Nötigsten aufrechtzuerhalten.

 

Kastrations-Drohung vor laufender Kamera

Um über seine Erlebnisse der vergangenen Wochen zu berichten, wurde er in eine TV-Sendung im ukrainischen Sendung geschaltet. Im Gespräch mit dem Moderator verlor er aber offenbar die Nerven, wie eine Äußerung von Druzenko zeigt. Erst sprach er noch davon, dass er ein großer Humanist sei und sobald ein Verwundeter das Krankenhaus betrete, es egal sei, ob er Freund oder Feind sei.

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Das habe sich nun geändert, so leitete er diese Äußerung ein: „Aber jetzt habe ich sehr strikte Anweisungen gegeben, alle Männer (die aus Russland kommen, Anm. d. Red.) zu kastrieren. Denn sie sind keine Menschen, sie sind Kakerlaken.“ Daraufhin erklärte er noch, dass die Ärzte alles dafür gäben, Menschen zu retten. Nur eine Vielzahl von Russen würden vor Ort sterben.

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Alles andere wäre bei einer solchen Äußerung vor laufender Kamera auch überraschend gewesen. Dementsprechend blieb Druzenko auch wenig anderes übrig, als noch einmal auf seine Äußerung zu reagieren. Er ruderte in einem Statement auf der Krankenhaus-Website zurück, sagte bei dem Satz seien die Emotionen mit ihm durchgegangen. Zudem entschuldigte er sich und erklärte, dass in seinem Krankenhaus niemand kastriert wurde oder in Zukunft kastriert werde.

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