Unfall Überseehafen Rostock Kran
Foto: Stefan Tretropp/dpa

Ganz viel Glück im Unglück: Im Rostocker Überseehafen sind bei einem Arbeitsunfall mit einem Kran fünf Menschen verletzt worden. Zwei von ihnen mussten im Krankenhaus behandelt werden, wie die Polizei am Samstagabend mitteilte. Die anderen wurden mit leichteren Verletzungen lediglich ambulant behandelt.

Der Kran wurde erst kürzlich auf dem Schiff montiert und sollte getestet werden. Bei dem Schwerlasttest sei „ein Seil gerissen – so der bisherige Ermittlungsstand“, sagte eine Polizeisprecherin Samstagnacht.

Der obere Teil des Krans stürzte bei dem krassen Unfall ab und schlug auf dem Schiff sowie auf der Kaikante auf. Hier könnt ihr euch das zugehörige, spektakuläre Video noch einmal ansehen:

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Auf dem Schiff befanden sich zu dem Zeitpunkt rund 120 Menschen. Diese hielten sich nach Angaben der Sprecherin aber nicht im vorderen Arbeitsbereich des Krans auf. „Nur im Führerhaus und einer weiteren Gondel befanden sich Menschen.“ Die fünf Leichtverletzten aus dem Führerhaus wurden vom Rettungsdienst ambulant behandelt und durften in der Folge wieder nach Hause.

Zahlreiche Einsatzkräfte waren nach Angaben der Polizei auch noch in der Nacht vor Ort. Die Ermittlungen dauerten noch an. „Das wird sich sicher über die Nacht noch hinziehen, und vielleicht noch länger“, sagte die Sprecherin. Ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung sei eingeleitet worden. Wir behalten den Fall für euch im Auge.

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Mindestens elf Arbeiter sind im Süden Indiens auf einer staatlichen Schiffswerft von einem umstürzenden Kran tödlich verletzt worden.

Zehn von ihnen starben direkt am Unglücksort in der Hafenstadt Visakhapatnam im Bundesstaat Andhra Pradesh, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Ein weiterer wurde lebend zunächst in ein Krankenhaus gebracht, erlag dann aber dort seinen Verletzungen.

Der vor kurzem angeschaffte Kran stürzte demnach um, als Mitarbeiter des Staatsunternehmens Hindustan Shipyard Limited ihn testeten: