Foto: GE_4530/Shutterstock.com (Symbolbild)
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Weil er nach einer Zigarettenpause im Duisburger Hauptbahnhof seinen Eurocity zu verpassen drohte, ist ein 33-Jähriger auf die Kupplung zwischen zwei Waggons geklettert – und bei Tempo 200 ein Stück auf der Zugkupplung mitgefahren.

Reisende hörten die lauten Hilferufe des Angetrunkenen, wie die Bundespolizei in Dortmund am Donnerstag mitteilte. Sie zogen die Notbremse und retteten ihm damit wohl das Leben.

Nachdem der Zug auf freier Strecke zum Stehen kam, konnte der Mann aus Ibbenbüren unverletzt in den Zug steigen. Im Essener Hauptbahnhof wurde er der Bundespolizei übergeben, die ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr gegen ihn einleitete.

Ohne die couragierte Hilfe der Reisenden im Zug „wäre es mutmaßlich die letzte ‚Zugfahrt‘ für den 33-Jährigen gewesen“, hieß es im Polizeibericht. Waghalsige Aktionen wie in diesem Fall seien lebensgefährlich und darüber hinaus auch strafbar. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,9 Promille.

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(AFP)