Foto: Alp Aksoy/Shutterstock.com
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Was als lustiges Party-Spielchen gemeint war, endete für Bethan Gaskin mit dem Tod. Die 24 Jahre alte Britin wollte sich so viele Kekse wie möglich in den Mund stopfen, starb daran aber nur wenig später.

Wie die britsche Tageszeitung „Daily Mail“ berichtet, veranstaltete Gaskin in ihrem Zuhause in der englischen Gemeinde Bourne eine Feier und lud Freunde und Verwandte ein. Im Laufe des Abends wollte sie dann aus Spaß probieren, wie viele so genannte Jaffa Cakes sie wohl in den Mund bekommen würde.

Was anfangs noch lustig aussah, wurde jedoch schnell bitterer Ernst. Der 24-Jährigen wurde schlecht und sie ging sofort zur Toilette, um die Kekse wieder auszuspucken. Als sie aus dem Bad nicht wieder zurück kam, schaute eine Freundin nach Gaskin und entdeckte die Mutter einer dreijährigen Tochter leblos auf dem Badezimmerboden.

Sofort wurde der Notruf alarmiert und Freunde versuchten Gaskin wiederzubeleben, ehe sie mit einem Notarztwagen ins Krankenhaus gebracht wurde. Dort sollte sich jedoch herausstellen, dass die junge Frau zu lange keine Luft bekam. Ihr Gehirn wurde in dieser Zeit nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt und stark beschädigt. Fünf Tage nach dem Vorfall erklärten die Ärzte sie für tot.

Die Tatsache, dass ihr Herz, ihre Leber, ihre Nieren, ihre Bauchspeicheldrüse und eine ihrer Lungen gespendet wurden, ist für die Angehörigen ein kleiner Trost. „Noch ist es zu früh, aber mit der Zeit wird es uns helfen zu wissen, dass Bethan so das Leben anderer Menschen gerettet hat“, erklärte ihre Adoptivmutter.

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