Foto: dpa
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Wegen einer Brandserie in Neuss stehen drei Feuerwehrleute von Dienstag an vor dem Düsseldorfer Landgericht. Den jungen Männern wird vorgeworfen, in 13 Fällen Fahrzeuge angezündet zu haben.

Aus „Freude am Löschen“ hätten sie die Brände gelegt, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Montag sagte. Mindestens 30 Autos, Lastwagen und Zweiräder wurden zwischen Oktober 2017 und Januar 2018 beschädigt. Der entstandene Schaden soll mindestens eine knappe Million Euro betragen.

Den Männern im Alter von 20, 22 und 23 Jahren drohen mehrjährige Haftstrafen wegen Brandstiftung. Sie waren für die Freiwillige Feuerwehr tätig. Nicht bei jeder Tat sollen sie zu dritt gehandelt haben, sondern in unterschiedlichen Kombinationen.

Zwei der Männer sollen im Tatzeitraum ausgerechnet für eine Brandschutzfirma gearbeitet haben. Da der jüngste Angeklagte während der Brandserie erst 19 Jahre alt war, findet die Verhandlung vor einer Jugendkammer statt.

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(dpa)