Tatverdächtig in Hamburg Einbruch
Foto: Polizei Hamburg

Die Urlaubszeit beginnt, die Kriminellen schnappen wieder vermehrt zu – die Polizei in der Hansestadt Hamburg warnt nach Delikten in den vergangenen Wochen vor einer neuen Masche, um Diebstähle zu verhindern.

Statt Sturmhauben, Masken oder Ganzkörperanzügen setzen die Kriminellen aktuell vermehrt darauf, eben nicht sofort aufzufallen und möglichst wie ein „normaler“ Bürger zu wirken. In Alltagskleidung gehen sie auf Beutejagd.

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Gepostet von Polizei Hamburg am Donnerstag, 27. Juni 2019

Mit dieser Masche waren wohl zwei Frauen in der Hansestadt erfolgreich: Sie sind für zwei Wohnungseinbrüche in einem Mehrfamilienhaus binnen 30 Minuten dringend tatverdächtig. Mit einem Profilzylinder öffneten die Kriminellen die Türschlösser.

Zu dem Diebesgut zählten Bargeld, Schmuck, Parfüm und Kosmetikartikel – unter anderem Damenhygieneprodukte. Dadurch kommt die Polizei zur Annahme, „dass es sich bei den Tätern zumindest teilweise um weibliche Personen handeln muss“.

Videoaufnahmen, die von einem Smart-Home-Gerät aus dem Treppenhaus gemacht wurden, zeigen die beiden Tatverdächtigen – eine junge Dame trägt ein schwarzes Top und eine Jeanshose. Damit würde sie auf der Straße keinen verdächtigen Eindruck machen.

Während die Beamten weiterhin um Mithilfe der Bevölkerung bitten, warnen sie ausdrücklich vor der Masche mit gewöhnlicher Kleidung und auffällig netten Umgangsformen. „Vertrauen Sie auf ihr Bauchgefühl“, ist dabei der Tipp der Polizei. Das dürfte gerade für die Urlaubszeit gelten. Also: Augen auf!