Foto: Igor Link/shutterstock
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Ein geflutetes Wohnhaus, ein kaputtes Fahrrad und mehrere Einsatzwagen in der Radarfalle: Das ist die Schadensbilanz der Polizei bei der Festnahme eines 27-Jährigen in Viersen. Beamte hätten den per Haftbefehl Gesuchten nach einem Hinweis im Wohnhaus seiner Eltern erspäht, berichtete eine Polizeisprecherin am Dienstag.

Doch der Mann flüchtete durch ein Dachfenster und balancierte über eine drei Meter hohe Mauer. Dem Polizisten, der ihn verfolgte, war dies zu gefährlich: Er trat den Rückweg an, riss aber beim Sprung zurück ins Wohnhaus einen Heizkörper ab. Das Wasser ergoss sich ins Haus.

Auf der Straße beschlagnahmte derweil ein Beamter das Fahrrad eines Passanten, um die Verfolgung des Flüchtigen doch noch zum Erfolg zu bringen. Dabei habe sich der Sattelüberzug aber derart in der Kette verfangen, dass das Rad schweren Schaden nahm und zur weiteren Verfolgung nicht mehr taugte.

Die Polizei gab nicht auf und setzte die Verfolgung mit mehreren Einsatzwagen fort, die prompt in einer Radarfalle geblitzt wurden. Letztlich gelang es mit vereinten Kräften, den barfuß Flüchtenden in einem Grünstreifen festzunehmen. Er habe nicht mehr damit gerechnet, dass ihn die Polizei noch kriegen würde, bekannte dieser.

Quelle: dpa