Foto: Screenshot Instagram/jigzaw
Foto: Screenshot Instagram/jigzaw

Bei einem Videodreh des umstrittenen Rappers Jigzaw ist es in Hagen zu chaotischen Szenen gekommen. Bis zu 400 Feiernde seien am Samstagnachmittag gekommen, um den Musiker zu begrüßen, teilte die Polizei mit.

Der Menschenauflauf habe den Verkehr beeinträchtigt, doch die größtenteils minderjährigen Fans hätten den Anweisungen der Polizei, sich zu entfernen, nicht Folge geleistet, sagte am Sonntag ein Polizeisprecher. Die Beamten seien bespuckt und beleidigt worden.

Erst als der Rapper in Gewahrsam genommen und zur Wache gebracht worden sei, habe sich die Menge beruhigt. Am Sonntag kam der Musiker wieder auf freien Fuß. Gegen ihn werde weiter ermittelt. Eine Richterin hatte die Freiheitsentziehung bestätigt.

Szenen eines Videos der „Bild“-Zeitung zeigen, wie sich die Fans zusammenrotten, in Sprechchören ihr Idol feiern und die Straße blockieren und Polizeifahrzeuge nicht durchlassen.

Ein Prozess wegen gefährlicher Körperverletzung hatte im vergangenen Jahr am Landgericht scharfe Sicherheitsvorkehrungen mit sich gebracht, weil befürchtet worden war, dass sich seine Fans mit ihm solidarisieren könnten.

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(dpa)