Raser verursacht in Pforzheim Unfall mit fünf Verletzten
Foto: Igor Myroshnichenko/Einsatz-Report24/dpa

Ein 25 Jahre alter Autofahrer ist durch Pforzheim gerast und hat dabei einen heftigen Unfall mit fünf Verletzten verursacht.

Nach Angaben der Polizei war der junge Fahrer in der Nacht zum Samstag mit einem Mietauto unterwegs. In einer Kurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er mit einem entgegenkommenden Auto zusammen.

Der zweite Wagen wurde dabei auf die andere Straßenseite geschoben, wo ein dritter Autofahrer den Zusammenstoß nicht mehr verhindern konnte. Alle drei Fahrer und ein Mitfahrer des Unfallverursachers erlitten leichte Verletzungen, ein zweiter Mitfahrer brach sich den Angaben zufolge den Arm.

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Alle Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ungefähr 35.000 Euro.

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Unfälle mit Todesfälle werden weniger

In Deutschland kommt es häufig zu Verkehrsunfällen mit Todesfolge, jedoch ist der Trend deutlich rückläufig. Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist 2019 laut ADAC gegenüber dem Vorjahr um 229 Personen beziehungsweise 7,0 Prozent auf 3046 zurückgegangen. Dies ist der niedrigste Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1953. Der bisherige Tiefststand wurde 2017 mit 3180 Verkehrstoten registriert.

Am stärksten ging die Zahl der getöteten Nutzer von Krafträdern, also Motorrädern, Mopeds und Motorrollern, zurück (minus 12,4 Prozent), gefolgt von den Insassen von Lkw (minus 12,6 Prozent). Ebenfalls weniger Tote (minus 9,0 Prozent) gab es bei Fußgängern.

Polizeilich erfasste Unfälle nehmen zu

Auch die Entwicklung bei den Unfällen mit Personenschaden (gezählt wurden 300.143) war im Jahr 2019 durchaus erfreulich, weil rückläufig: Diese gingen gegenüber 2018 um 2,8 Prozent zurück. Die Zahl der Verletzten reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 3,0 Prozent auf 384.320 Personen.

Leicht zugenommen haben hingegen die polizeilich erfassten Verkehrsunfälle. 2019 stieg die Anzahl dieser im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent auf 2.685.661 an. Bei 88,8 Prozent aller Unfälle blieb es dabei jedoch beim Sachschaden.

Quelle: dpa