Party-Chaos in Miami Beach: Notstand beim Spring Break verlängert

Ausufernde Straßenpartys, Vandalismus, Schlägereien: Der Spring Break gerät in Miami Beach außer Kontrolle. Angesichts eines andauernden Ansturms feiernder Besucher inmitten der Corona-Pandemie haben die Behörden in Miami Beach im US-Bundesstaat Florida den geltenden Notstand verlängert.
Coronavirus - Miami Beach verhängt Notstand
Foto: Matias J. Ocner/Miami Herald/AP/dpa
Coronavirus - Miami Beach verhängt Notstand
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Ausufernde Straßenpartys, Vandalismus, Schlägereien: Angesichts eines andauernden Ansturms feiernder Besucher inmitten der Corona-Pandemie haben die Behörden in Miami Beach im US-Bundesstaat Florida den geltenden Notstand verlängert.

Bis mindestens 30. März gelte von 20.00 Uhr bis 06.00 Uhr in Gegenden wie der berühmten Partymeile Ocean Drive in South Beach weiterhin eine Ausgangssperre, gab die Stadtverwaltung bekannt.

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Seit dem Beginn der „Spring Break“ genannten Semesterferien Anfang Februar habe es mehr als 1000 Festnahmen gegeben, teilte die Polizei mit. Rund 80 Feuerwaffen seien sichergestellt worden. „Es fühlt sich an, als wäre unsere Stadt gerade ein Pulverfass“, sagte Bürgermeister Dan Gelber am Montag (Ortszeit) dem Sender CNN.

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Es gehe nicht nur darum, dass Partysuchende trotz Corona keine Masken trügen und die Abstandsregeln missachteten. „Einige Leute kommen auch mit bösen Absichten, also gab es Schlägereien und sogar Schießereien.“ Bei vielen von ihnen handele es sich aber nicht um Studenten, betonte Gelber laut der Zeitung „The Miami Herald“.

Wenn sich die Lage nicht beruhigt, könnte der am vergangenen Wochenende verhängte Notstand bis zum Ende des „Spring Break“ gelten: Der Stadtrat beschloss, die Maßnahmen notfalls bis zum 13. April zu verlängern.

Insgesamt steuern die Vereinigten Staaten gerade in Sachen Infektionen auf die 30-Millionen-Marke zu. Mehr als eine halbe Million starben in Folge einer Corona-Infektion. Die feiernde Masse scheinen diese Horror-Zahlen allerdings kein bisschen davon abgehalten zu haben, ihre Reise in den Süden anzutreten und sich an keinerlei Regeln zu halten. Rund 1000 Menschen wurden bislang festgenommen.

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dpa