Auf dem Oktoberfest überschätzen Tag für Tag Menschen ihre Trinkfestigkeit. Das Resultat ist häufig ein Filmriss, manchmal mit schlimmen Folgen. Ein 30 Jahre alter Bayer kam in der Nacht auf Dienstag nochmal mit dem blauen Auge davon. Lustig ist seine Geschichte aber auf jeden Fall.

Nach seinem feuchtfröhlichen Besuch auf der Wiesn trat der stark alkoholisierete Mann seinen Heimweg nach Taufkirchen an. Er wankte ins Haus, dann wurde ihm übel. Die Polizei Unterhaching kommentiert die folgenden Momente in ihrem Bericht wie folgt: „Der Mann gab zunächst alle denkbaren Körperinhalte von sich und ging anschließend duschen.“

Als der betrunkene Mann aus der Dusche kam, standen plötzlich Polizeibeamte vor ihm. Noch verwirrender für den Mann: Es waren auch noch ihm völlig unbekannte Menschen im Haus. Was zum Teufel läuft hier falsch?

Die Aufklärung folgte ungehend. Der Oktoberfest-Besucher hatte sich schlichtweg im Haus geirrt. Die Bewohner des Einfamilienhauses bemerkten den Eindringling gegen 4 Uhr. Die verdächtigen Geräusche kamen aus dem Badezimmer. Die Familie verständigte daraufhin umgehend die Polizei. 

Doch wie konnte der Mann überhaupt ins Haus gelangen? Der „Einbruch“ wurde erst dadurch möglich, dass die Haustüre nicht abgeschlossen war. Der Mann hatte sich lediglich vertan, war ins falsche Haus gegangen. Nach der Aufklärung der peinlichen Aktion ließ sich der Mann von der Familie Putzzeug geben und entfernte erstmal die durch ihn verursachte Sauerei. Dann ließ er sich von seiner Frau am „Tatort“ abholen.

Eine Anzeige bekam er jedoch nicht. Die Bewohner des Hauses verzichteten darauf, da der Mann sich schon genug blamiert hatte und kein Schaden entstand.

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