Foto: Africa Studio/shutterstock
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Dramatische Szenen an einer Realschule: Seit Monaten soll es zwischen zwei Schülern Streit gegeben haben. Am Montag eskalierte die Situation.

An einer Realschule im baden-württembergischen Östringen ist am Montagmorgen ein 13-Jähriger mit einem Messer schwer verletzt worden. Er soll von einem gleichaltrigen Mitschüler angegriffen worden sein, wie die Polizei mitteilte. Der Angreifer kam den Angaben zufolge nach der Pause in das Klassenzimmer seines Opfers und fügte ihm mehrere Stichverletzungen am Oberkörper zu.

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Der schwerverletzte Schüler wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der Tatverdächtige war von einem Lehrer in einem Zimmer separiert worden und wurde von der Polizei festgenommen. Auch das Messer wurde sichergestellt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll es zwischen den beiden 13-Jährigen seit Monaten Streit gegeben haben. Beide besuchen verschiedene siebte Klassen der Schule.

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Um die Schüler der Realschule und die eingetroffenen Eltern kümmerten sich Seelsorger und Betreuer. Bis 13 Uhr hatten alle Klassen das Schulgebäude verlassen. Es waren fast 60 Polizisten im Einsatz.

Schüler außer Lebensgefahr

Mittlerweile geht es dem 13-Jährigen aus Baden besser. Der Jugendliche sei außer Lebensgefahr, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Hinweise auf ein konkretes Motiv des Angreifers gebe es noch nicht. Unklar sei auch, inwiefern er die Tat geplant und das Messer extra zur Schule mitgebracht habe.

Quelle: dpa