Es ist ein extremer Fall von Tierquälerei! Ohne die Möglichkeit, etwas zu essen oder zu trinken, war ein zweijähriger Hund in einem Garten angekettet. Die Polizei fand ihn und rettete ihm womöglich damit das Leben.

Die Polizei von Okeechobee County im US-Bundesstaat Florida hat auf Facebook ein Video von „Frog“, so der Name des Vierbeiners, gepostet. Darin ist er in einem erschreckenden Zustand zu sehen.

Er rennt ziemlich orientierungslos herum, besonders der körperliche Zustand ist aber bedenklich. „Frog“ ist komplett abgemagert, seine Rippen sind auch durch das dichte Fell noch zu erkennen – auch sein Schwanz ist super schmal.

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Offenbar hatte der Hund über einen längeren Zeitraum keinen Zugang zu Essen und Trinken, die Polizei spricht davon, ihn in einem „dehydrierten“ Zustand aufgefunden zu haben. Zu dem Zeitpunkt hat er nur 15 Kilogramm gewogen.

Umgehend ging es für „Frog“ zu einer Untersuchung – dabei wurde festgestellt, dass er sich einen Herzwurm eingefangen hat. Wird die Erkrankung nicht rechtzeitig erkannt, führt sie in den meisten Fällen zum Tode der Vierbeiner.

Darüber hinaus wird er auch wegen des Untergewichtes behandelt und soll zunächst in einen stabilen Zustand gebracht werden. Solange bleibt der Hund auch in der Obhut eines Tierheimes und wird da umsorgt.

Der Besitzer von „Frog“, Bradley James Chism, wurde unterdessen festgenommen. Auf ihn wartet nun ein Verfahren wegen Tierquälerei. Wie „Fox13“ berichtet, droht ihm eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren und eine Geldstrafe im vierstelligen Bereich.

Schockiert reagieren viele User auf Facebook auf das Video. „Ich werde nie verstehen, was für Menschen so etwas machen können“, sagt eine Nutzerin. Andere hoffen einfach darauf, dass der Besitzer eine gerechte Strafe bekommt. In erster Linie ist aber wichtig, dass sich „Frog“ wieder erholt.