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Die letzten Hoffnungen schwinden: Die Suche nach dem bei einer Kreuzfahrt vor der Küste von Neufundland über Bord gegangenen Sänger Daniel Küblböck ist eingestellt.

„Angesichts der geringen Überlebensdauer bei den dort in dieser Jahreszeit herrschenden Wassertemperaturen wurde die schwierige Entscheidung getroffen, die Suche zu beenden“, teilte ein Sprecher der kanadischen Küstenwache, Mark Gough, am Montag mit. Küblböck war nach Angaben der Reederei des Kreuzfahrtschiffs „Aidaluna“, Aida Cruises, am frühen Sonntagmorgen von Bord des Schiffs gesprungen.

Nachdem vier Schiffe, ein Hubschrauber und ein Flugzeug zusammengerechnet 80 Stunden nach Küblböck gesucht hätten, sei die Entscheidung getroffen worden, die Suche um 11 Uhr einzustellen, erklärte Gough. Der Vermisstenfall sei nun an die Polizei von Neufundland und Labrador übergeben worden. Um Küblböcks Angehörige werde sich die Reederei Aida Cruise Lines kümmern. „Unsere Gedanken sind in dieser schwierigen Zeit bei ihnen.“

Die Angehörigen hoffen derweil nach eigenen Angaben auf ein Wunder. „Wir denken mit all unserer Kraft und Liebe an Daniel und hoffen auf ein großes Wunder“, heißt es in einer am Montag auf der Internetseite des Sängers veröffentlichten Erklärung von der Familie, Angehörigen und Freunden. „Uns hat die Nachricht erreicht, das Daniel von Bord ins Wasser gestürzt ist“, heißt es in der Erklärung.

Der frühere Kandidat von „Deutschland sucht den Superstar“ war nach Angaben der Reederei der „Aidaluna“, Aida Cruises, am frühen Sonntagmorgen vor der Küste von Neufundland von Bord des Schiffes gesprungen. Bekannt geworden war der Sänger Ende 2002 als 17-Jähriger durch die Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“, bei der er schnell zum Kultstar aufstieg. Zuletzt trat er unter dem Namen Daniel Kaiser-Küblböck auf. (AFP)