Foto: ESB Professional/Shutterstock.com (Symbolbild)
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In Hamburg muss sich ein Zahnarzt wegen fehlerhafter Behandlungen von Patienten vor dem Amtsgericht verantworten. Er soll zwischen Anfang 2009 und November 2010 vier Patienten falsch behandelt oder unzureichend aufgeklärt haben. Neben einem medizinischen Sachverständigen soll auch eine Mitarbeiterin der Praxis soll als Zeugin aussagen.

Konkret soll der Zahnarzt einer Frau unabgesprochen sämtliche Zähne abgeschliffen und einer anderen Frau 22 Zähne gezogen haben, obwohl dies nur bei dreien erforderlich gewesen sei. Bei einer weiteren Patientin und einem Patienten kam es laut Anklage nach fehlerhaften Behandlungen zu Komplikationen.

2015 hatte das Gericht einen Strafbefehl erlassen, nach dem der heute 54-Jährige mit zehn Monaten Haft auf Bewährung und einer Geldauflage von 2000 Euro bestraft werden sollte. Dagegen hatte der Zahnarzt Einspruch eingelegt.

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(dpa)