Laschet trägt Mundschutz falsch – das Netz lacht sich schlapp

Auch wenn der Name Mundschutz es anders vermuten lässt, muss man ihn für seine Wirkung auch über die Nase ziehen: Armin Laschet wusste das wohl nicht.
Armin Laschet Mundschutz Nase
Foto: Henning Kaiser/dpa

Auch wenn der Name Mundschutz es anders vermuten lässt, muss man ihn für seine Wirkung auch über die Nase ziehen: Dass Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) genau dies bei einem Termin am Montag in Aachen nicht tat, sorgte prompt für Spott im Internet.

In Twitter-Beiträgen wunderten sich Benutzer unter anderem darüber, dass die anwesenden Ärzte in der Uniklinik Aachen ihn offenbar nicht auf das falsche Tragen aufmerksam machten.

Das WDR-Magazin „Westpol“ twitterte eine Filmszene mit Benedict Cumberbatch als Arzt mit Mundschutz unter dem Hinweis „Servicetweet“ in Richtung Laschets.

Doch auch andere fanden Laschets Missgeschick mitten in der Corona-Krise witzig:

Laschet hatte zuletzt in Bezug auf das Coronavirus von „Leben und Tod“ gesprochen, nimmt den Mundschutz aber auf die leichte Schulter:

Laschet ist aber nicht allein, viele Bürger haben tatsächlich Probleme mit der Schutzkleidung, wie Usern auffällt:

https://twitter.com/Chris_t_neMacke/status/1244640843111321603

Einem User fällt auf, dass es Laschet eiigentlich auffallen müsste:

Einige vermuten schon größere Konsequenzen für den CDU-Politiker:

Und Kritik ist natürlich auch nicht weit:

„Bild.de“ bemerkte, dass der Ministerpräsident auf den offiziellen Fotos der Staatskanzlei den Mundschutz plötzlich korrekt trug. Bei dem Termin in Aachen ging es um das Thema „Virtuelles Krankenhaus“.

In Deutschland wurden bis Montagnachmittag 61.296 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Besonders hohe Zahlen haben Bayern mit 14.437 nachgewiesenen Fällen und 133 Toten und Nordrhein-Westfalen mit mindestens 14.219 Fällen und 125 Toten. Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Hamburg mit einem Wert von 120,3 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 73,7.

Mindestens 512 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Darunter waren zwei Touristen während einer Reise in Ägypten und ein 67-Jähriger Tourist auf Zypern. Auf der griechischen Insel Kreta starb ein 42 Jahre alter Deutscher.

Auch in Deutschland rechnen Experten mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

dpa