Foto: Screenshot YouTube
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Es gibt Sachen, die kann man beim besten Willen einfach nicht nachvollziehen. Dass sich ein zwölf Jahre alter Junge aus China 39 Magnetkugeln aus Neugierde in den Penis gesteckt hat, darf getrost in die Liste aufgenommen werden, ist aber wirklich passiert.

In der chinesischen Provinz Hubei brachten Eltern ihren Sohn ins Krankenhaus. Sie ahnten da noch nichts von der merkwürdigen Aktion ihres Sprösslings. Der hatte lediglich über Schmerzen im Unterleib geklagt, konnte nicht mehr richtig aufs Klo. Den Ärzten verschwieg er seine Aktion zunächst ebenfalls. Zumindest flunkerte er ein wenig, ließ ein paar nicht ganz unwichtige Details aus. Er habe 39 Magnetkugeln geschluckt, gab er im Gespräch mit den Medizinern an. Das berichtet die britische Tageszeitung „Daily Mail“

Doch die Ärzte merkten schnell, dass an der Geschichte etwas nicht stimmte. Die Röntgenbilder bestätigten ihre Ansicht. Der Junge hatte die 39 „Buckyballs“ mit einem Durchmesser von fünf Millimetern nicht geschluckt, sich die Magnetkugeln stattdessen in die Harnröhre gefriemelt. Doch damit nicht genug. Im Harnweg des Jungen hatten sich die Kugeln miteinander verbunden (Magnete und so…).

Die Mediziner diagnostizierten eine Dysurie. Keine Kinder-Krankheit! „Es können Harnverhalt, Bauchschmerzen sowie in einigen Fällen Erbrechen auftreten“, erklärt Dr. Wang Jun von der Urologieabteilung des Wuhan Kinderkrankenhauses. Nach kurzer Beratung im Kollegenkreis war klar, dass der Junge operiert werden musste. Gesagt, getan: Die Kugeln wurden bei der Not-OP entfernt. 

Der Junge hat den Eingriff chinesichen Medienberichten zufolge gut überstanden und soll schon wieder normal die Toilette besuchen können. In der Zukunft wird er sich sicherlich gut überlegen, was er sich so in Körperöffnungen steckt.

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