Foto: Shutterstock/Nina.G
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Vor der Küste von Mallorca ist wieder eine Portugiesische Galeere gesichtet worden. Die hochgiftigen Quallen hatten bereits im vergangenen Jahr auf der Urlaubsinsel für Wirbel gesorgt.

Das balearische Umweltministerium bestätigte die Sichtung eines Exemplars an der Küste von Colónia de Sant Jordi. Demnach gab es noch weitere Fälle vor den Küsten von Ibiza und Menorca. Eine Urlauberin entdeckte die Tiere und fotografierte sie.

„Die Strömungen im Frühjahr begünstigen, dass die Portugiesische Galeere vor Mallorca auftaucht“, so eine Sprecherin des Umweltministeriums. Die Tiere lassen sich zudem vom Wind treiben. „Aufgrund des Klimawandels werden wir uns an die Präsenz der Portugiesischen Galeere gewöhnen müssen.“

Und amit wohl auch an Badeverobte, die im vergangenen Jahr ausgesprochen wurden.

Die Portugiesische Galeere (Physalia physalis) ist eigentlich gar keine Qualle, sondern eine riesige Polypenkolonie, in der jedes Individuum eine bestimmte Aufgabe übernimmt. Mit blau-schimmerndem Körper und bis zu 50 Meter langen Tentakeln ist sie in den Weltmeeren unterwegs – und wer mit ihr in Berührung kommt, erleidet starke Schmerzen. Für den Menschen verläuft eine Begegnung mit dem Nesseltier aber nur selten tödlich.

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