Ein Videodreh von Jugendlichen für eine anstehende Abitur-Feier ist im nordrhein-westfälischen Oer-Erkenschwick außer Kontrolle geraten. Der Grund: Zu den Film-Requisiten gehörten Waffenattrappen.

Der Polizei sei am Montag zunächst eine Person gemeldet worden, die in der Nähe einer Schule und eines Kindergartens in einem Auto sitze und bewaffnet sei, berichtete eine Sprecherin. Hochalarmiert fuhren die Beamten mit mehreren Wagen zu der Stelle.

Dort trafen sie etwa zehn Jugendliche, die tatsächlich Waffen dabei hatten – allerdings keine echten. Ihre Erklärung: Es handle sich doch nur um einen Filmdreh für das Abi. „Das war vielleicht nicht ganz bis zu Ende gedacht“, erklärte die Polizeisprecherin. Die Spielzeugwaffen mussten die Schüler abgeben.

Zudem wurde eine Anzeige gegen einen 17-Jährigen geschrieben, der vermeintlich eine Handfeuerwaffe und ein Sturmgewehr getragen hatte. Auch das Tragen von Nachahmungen könne ein Verstoß gegen das Waffengesetz sein, erklärte die Polizei. Die „Stimberg Zeitung“ hatte über den Vorfall berichtet.

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(dpa)