Ein 31-Jähriger am Steuer eines Luxus-Sportwagens hat sich am frühen Montagmorgen auf der A40 eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert.

Der Wagen war zuvor im Stadtgebiet von Essen durch zu schnelles Fahren aufgefallen. Als eine Streife ihn kontrollieren wollte, gab er Gas und fuhr auf die A40 Richtung Duisburg. Mit zeitweise 160 Stundenkilometer raste der Mann über die Autobahn.

„Mehrfach verlangsamte der 31-Jährige die Fahrt, um dann wieder zu beschleunigen“, sagte eine Polizeisprecherin. Ein Streifenwagen habe dabei ausweichen müssen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Insgesamt drei Streifenwagen kamen laut Polizei zum Einsatz. Nach gut 20 Kilometern Verfolgungsfahrt gab der 31-Jährige schließlich auf und hielt auf dem Standstreifen.

Es stellte sich heraus, dass er bereits mehrfach wegen Verkehrs- und Eigentumsdelikten aufgefallen war. Einen Führerschein hatte er nicht. Geprüft wird nun, ob der Wagen gestohlen war. An seiner Seite hatte der Fahrer eine 24-jährige Frau. Der mit ihr befreundete Mann habe ihr den Wagen zeigen wollen, gab sie an.

Während der Fahrt habe sie ihn erfolglos aufgefordert, anzuhalten, damit sie aussteigen könne. Die Polizei ermittelt daher auch wegen einer möglichen Freiheitsberaubung.

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(dpa)