Nach Corona-Infektion: Vierfache Mutter stirbt drei Wochen nach der Geburt ihres Kindes

In New Jersey verstarb eine vierfache Mutter an einer Corona-Infektion. Die Familie weiß nicht, ob sie geimpft war. Ihr neugeborenes Baby konnte sie nie in den Armen halten.
Intensivstation Uniklinik Essen
Mitarbeiterinnen in der Uniklinik Essen betreuen einen Corona-Patienten auf der Intensivstation. Foto: Fabian Strauch/dpa
Intensivstation Uniklinik Essen
Mitarbeiterinnen in der Uniklinik Essen betreuen einen Corona-Patienten auf der Intensivstation. Foto: Fabian Strauch/dpa

Es schien ganz so, als ob Michelle Stani ihren Traum lebte. Die vierfache Mutter hatte alles, was sie sich wünschte. Sie war Leiterin einer Kindertagesstätte, ganz so wie sie es sich jahrelang erhofft hatte. Zudem hatte sie offenbar endlich den Mann ihrer Träume gefunden. Denn nachdem sie bereits mit 17 schwanger war und ihre Tochter Samantha bekam, war sie lange Zeit allein mit ihrer Tochter.

Als sie dann aber Frank Allen kennenlernte, schien das Glück perfekt. Drei Kinder bekam sie noch mit ihm. Erst den kleinen Noah, der inzwischen vier Jahre alt ist, vor einem Jahr dann ihren zweiten Sohn Jordan und am 24. Dezember brachte sie schließlich Jayden per Kaiserschnitt zur Welt.

Doch nur drei Wochen nach der Geburt ihres vierten Kindes starb sie nun im Robert Wood Johnson University Hospital in New Jersey an einer Corona-Infektion. Dabei konnte sie in den ganzen drei Wochen ihren neugeborenen Sohn nicht einmal selbst in den Händen halten. Lediglich ein Foto habe man ihr geben dürfen, so ihr Mann.

Wahrscheinlich ist, dass die 37-Jährige wohl nicht geimpft war. Ihre Tante Tina erklärt in der englischen Onlineausgabe der „Daily Mail„: „Ich weiß es nicht, sie war fast zwei Jahre lang schwanger.“ Denn zunächst war sie mit Jordan schwanger, nur kurze Zeit später war sie mit Jayden unterwegs.

Auch ihr Bruder äußerte sich und erklärte, dass die Familie zunächst annahm, dass Michelle geimpft war. „Sie hat nie darüber gesprochen. Wir haben nie über den Impfstoff gesprochen. Es war einfach etwas, das nie zur Sprache kam. Es dämmerte mir nicht, bis sie wirklich krank wurde. Dann dachte ich: ‚Wurde sie geimpft?'“

Am 10. Januar bekam ihre Familie die Nachricht, Abschied von ihr zu nehmen. Zwei Tage später verstarb die vierfache Mutter ganz allein, wie es heißt.

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