Studie belegt: Dieses neue Corona-Symptom tritt vor allem im Frühstadium auf

Worauf muss man achten, wenn man befürchtet, sich mit Corona infiziert zu haben? Ist es Omikron? Ein Fall aus Berlin könnte nun Aufschluss über ein Corona-Symptom geben.
Coronavirus Labor
Eine Mitarbeiterin eines Corona-Labors hält Röhrchen mit Corona-Tests in der Hand. Foto: Sven Hoppe/dpa

Die Fallzahlen steigen, viele Personen machen sich Sorgen, sich mit Corona infiziert haben. Das hängt auch mit der Omikron-Variante zusammen, die hochinfektiös ist. Entsprechend wird von vielen händeringend nach Symptomen und Indikatoren für eine mögliche Infektion gesucht. Eine Studie hat dabei ein neues Symptom entdeckt.

Ohnmacht als Corona-Symptom – was in einer Studie herausgearbeitet wurde

Als klassische Corona-Symptome galten lange Geruchs- und Geschmacksverlust, Fieber und Husten. In den vergangenen Monaten wird aber immer wieder über neue Symptome berichtet. Bereits im Sommer 2021 informierte eine Studie darüber, dass Ohnmachtsanfälle bei 4,2 Prozent der untersuchten Corona-Infizierten aufgetreten seien. Die Forscher hatten diese Studie in der „National Library of Medicine“ veröffentlicht. Demnach hatten die Patienten gerade im frühen Studium der Infektion damit zu kämpfen, dass sie ohnmächtig wurden oder ein verstärktes Schwindelgefühl empfanden.

Nun ist dieses Symptom aufgrund eines Berichtes in der „Ärztezeitung“ in den Fokus gerückt. Anlass war, dass ein 35 Jahre alter Patient in einer Berliner Notaufnahme darüber berichtete, seit Tagen mit wiederkehrenden Synkopen (also Ohnmachtsanfällen) zu kämpfen zu haben.

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Corona-Patient aus Berlin gibt Erkenntnisse

Der Patient wurde daraufhin vor Ort untersucht – und andere Erkrankungen, die seine Ohnmacht begründen könnten, konnten nicht festgestellt werden. Einzig der Corona-Test fiel positiv aus, was für die Ärtze des Patienten aus der Hauptstadt nur einen Schluss zuließ: Die Synkopen stehen in direktem Zusammenhang mit der Corona-Infektion. „Eigenschaften, die auf eine strukturelle Herzerkrankung hindeuten“ habe es nicht gegeben, dafür aber eine „eindeutige chronologischen Korrelation der Symptome mit der SARS-CoV-2-Infektion“. Die Forscher der im Vorjahr veröffentlichten Studie erklärten eine Veränderung beim Blutdruck durch Covid als mögliche Ursache für die Synkopen.

Inwieweit diese neuen Erkenntnisse mit der noch relativ neuen Omikron-Variante zusammenhängen, wird wissenschaftlich noch erforscht.

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