Food Not Bombs Warschau
Foto: Screenshot Facebook

Ihre Absicht war es, Leuten in Not zu helfen und sie mit einer Mahlzeit im tiefen Winter zu versorgen. Dafür wurden sie aber auf offener Straße von Neonazis angegriffen – Polen steht nach dem unfassbaren Angriff in der Hauptstadt Warschau unter Schock.

Bei der Organisation „Food Not Bombs“ wird die Nächstenliebe, die gerade über die Weihnachtszeit als so wichtig erachtet wird, groß geschrieben. Freiwillige Mitarbeiter helfen Obdachlosen und Kranken und versorgen sie mit dem Nötigsten.

Vor dem Kulturpalast in der polnischen Hauptstadt Warschau haben sich die Helfer der Organisation versammelt. Wie die Zeitung „Planeta“ berichtet, wurden sie dann von Neonazis überrascht.

Auf dem Platz im Stadtzentrum, auf dem eigentlich immer stetiges Treiben herrscht, tauchten plötzlich in schwarz gekleidete und teilweise kahl geschorene Männer auf und schlugen wild um sich.

Sie brachten ihre Sympathie zu Hitler in Sprechchören und Rufen zum Ausdruck, attackierten die Helfer. Die Angreifer gingen auch mit Flüssiggas auf die Leute los, verletzten damit unter anderem einen Passanten, der sich ihnen zur Wehr setzte.

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In einer Stellungnahme hat die Organisation aber schon erklärt, dass sie sich auch von diesem Angriff nicht erschüchtern lassen werden und auch in der kommenden Woche wieder zu dem Platz zurückkehren, um den Bedürftigen zu helfen. Eine mutige, aber vollkommen richtige Entscheidung!