Es ist schon wieder passiert: Die US-Küstenwache sucht nach einem Crewmitglied des Kreuzfahrtschiffes „Harmony of the Seas“, das an Heiligabend 400 Kilometer von Puerto Rico von einem Deck gestürzt sein soll.

Nachdem Aaron Hough, der als Tänzer und Sänger auf dem Schiff arbeitete, an Heiligabend nicht zur Arbeit erschienen war, sei eine schiffsweite Suche durchgeführt und die lokalen Behörden informiert worden. Der „Miami Hierald“ berichtet, dass Überwachungskameras Hough letztmals um 4 Uhr morgens zeigen, die US-Küstenwache sei knapp zehn Stunden später kontaktiert worden.

Hough ist bereits die fünfte Person, die sei Ende November von einem Kreuzfahrtschiff verschwunden ist. Rund 20 Passagiere sind es pro Jahr.

Der Fall erinnert an Ex-TV-Star Daniel Kaiser-Küblböck. Der Sänger gilt seit September als vermisst. Kaiser-Küblböck ging nach Angaben des Anbieters Aida Cruises bei einer Kreuzfahrt vor Neufundland über Bord, eine Suizidabsicht gilt als wahrscheinlich. Die kanadische Küstenwache stellte die Suche nach Küblböck nach einem Tag ein – wegen der kurzen Überlebenszeit in dem kalten Wasser. Wenn jemand auf See verschwindet, gilt eine Frist von sechs Monaten, bis er für tot erklärt werden kann.

Kaiser-Küblböck, geboren im bayerischen Hutthurm, wurde 2002/2003 bekannt, als er an der RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ teilnahm und Dritter wurde. 2014 bewarb er sich vergeblich mit dem Lied „Be A Man“ um die Teilnahme am Eurovision Song Contest in Kopenhagen. Zuletzt nahm er 2015 als Kandidat an der achten Staffel der RTL-Show „Let’s Dance“ teil. Er machte eine Schauspielausbildung am Europäischen Theaterinstitut in Berlin. Zuletzt lebte Kaiser-Küblböck in Berlin und Palma de Mallorca.

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