Der Zyklon „Mekunu“ hat in Oman und Jemen weitere Todesopfer gefordert. Inzwischen ist die Zahl auf mindestens 13 angewachsen. In der omanischen Stadt Salalah hätten zwei Personen in den Fluten die Kontrolle über ihr Auto verloren und seien ums Leben gekommen, teilte die Polizei am Montag mit. Zuvor hatte der Zivilschutz bereits den Tod von vier Menschen bekannt gegeben.

Im benachbarten Jemen verwüstete „Mekunu“ die Insel Sokotra, eine Weltnaturerbestätte der UN. Dort kamen nach UN-Angaben mindestens sieben Menschen ums Leben, acht weitere Personen wurden noch vermisst.

„Mekunu“ hatte den Süden der Arabischen Halbinsel am Samstagmorgen getroffen. Es war der stärkste Zyklon, der jemals im Süden Omans registriert wurde. In Salalah, der drittgrößten Stadt des Landes, fiel binnen 24 Stunden die durchschnittliche Regenmenge von drei Jahren.

Der Internationale Flughafen dort war am Montag wieder geöffnet. Zahlreiche Stromverbindungen im Land waren aber noch gekappt, viele Straßen waren beschädigt. Auch die Wasserversorgung war beeinträchtigt.

(dpa)