Foto: dpa/Polizei Paderborn
Foto: dpa/Polizei Paderborn

Unter Drogeneinfluss soll ein Schulbusfahrer in Lichtenau bei Paderborn einen Unfall mit vielen Verletzten gebaut haben. Am Freitag stand er deshalb ab 9 Uhr wegen fahrlässiger Körperverletzung und vorsätzlicher Straßengefährdung vor dem Amtsgericht.

Unter den 30 Verletzten, über die die Polizei nach dem Unfall am 2. April berichtete, waren viele Schulkinder. Einige erlitten Gehirnerschütterungen, Prellungen sowie Platz- und Schnittwunden. Eine 50-jährige Frau wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Auch eine Zehnjährige galt damals als schwer verletzt.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, aufgrund der Drogen und aus Unachtsamkeit mit dem gut besetzen Bus von der Straße abgekommen zu sein. Er war dann mit einem Baum kollidiert. Die Seite des Busses wurde aufgerissen, die Front zerfetzte, Scheiben zersplitterten.

Der Bus der Linie 484 von Lichtenau nach Paderborn war am Morgen des 2. April um kurz vor sieben Uhr auf einer Kreisstraße auf gerader Strecke von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Zu dem Zeitpunkt befanden sich 35 Fahrgäste in dem Bus. Die schnell hinzugerufenen Eltern der Schüler und ein anderer Busfahrer hatten Erste Hilfe geleistet.

Quelle: dpa