Nach Kartoffelbreischlacht und Prügelei: Zellengenossinnen werden erneut verurteilt

Zwei Frauen wurden vom Amtsgericht erneut verurteilt, nachdem sie sich im Gefängnis erst mit Essen beworfen haben und danach aufeinander losgegangen sind.
Foto: Joe Gough / Shutterstock.com
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Im Fernsehen sind Essensschlachten ein großer Spaß. Ganz egal, wie man danach aussieht. In einem Gefängnis im schwäbischen Aichach aber fanden die Wärter die Kartoffelbreischlacht mit einer anschließenden körperlichen Auseinandersetzung zweier Frauen vergangenen Sommer weniger lustig. Die beiden Frauen sind erneut verurteilt worden. Die Zellengenossinnen hatten sich in der Frauenjustizvollzugsanstalt zerstritten und sich dann mit dem Essen beworfen – an jenem Tag im vergangenen Juli gab es Kartoffelbrei.

Laut Anklage hatte die eine Frau der anderen irgendwann dann den ganzen Teller ins Gesicht geworfen, woraufhin die andere ihren Teller ebenfalls als Wurfgeschoss einsetzte. Sodann eskalierte der Streit gewalttätig, beide Frauen trugen Blessuren davon.

Das Augsburger Amtsgericht verurteilte die beiden 31 und 35 Jahre alten Angeklagten am Mittwoch jeweils wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu Geldstrafen. Wie ein Gerichtssprecher berichtete, erhielt die eine Angeklagte 2700 Euro Strafe (180 Tagessätze zu 15 Euro) und die andere 1800 Euro Strafe (120 Tagessätze zu 15 Euro).

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dpa